Kein CSI ohne Kamera

Bestimmt ist schon jeden Krimifan aufgefallen, dass in allen Kriminalsendungen, die heutzutage im Fernseher laufen, an allen Tatorten die Kamera dabei ist. An jedem Tatort werden Spuren nicht nur durch Abdrücke oder sonstige Tests festgehalten, sondern auch mit der Linse verewigt. So haben die Ermittler die Chance, sich auch später noch ein Bild vom Ort des Verbrechens zu machen. Meist erkennt man auf den Beweisfotos auch Dinge, die man mit bloßem Auge nicht erkennen konnte. Es ist wichtig, dass alle kleinsten Details festgehalten werden. Wie groß eine Einschussstelle war, wo am Körper sie gelegen ist, wie eine Leiche aufgefunden wurde: all diese Fakten sind wichtig für die Klärung der Fälle.

Es werden alle möglichen Dinge fotografiert. Die Kamera muss so manch merkwürdige bis ekelhafte Dinge verewigen. So muss auch der Kriminologe, der die Bilder knipsen muss, einen guten Magen besitzen, wenn an einer Leiche kleine Krabbeltiere fotografiert werden. Aber auch Tatwaffen, Fingerabdrücke, Blutspuren und den Tatort müssen die Ermittler mit ihrer Kamera fotografieren. All die kleinen Dinge, von der Fliege bis zur Kratzwunde, können später wichtig sein. Es darf nicht die winzigste Kleinigkeit übersehen werden.

Die Kamera erleichtert die Arbeit ungemein, weil man sich dadurch ein Bild vom Tathergang machen kann und so auch die Fälle viel schneller gelöst werden können. Allerdings gelten solche Bilder vor Gericht nur zum Teil. Ohne zusätzliche Informationen sind die Bilder aus der Kamera der Gerichtsmediziner nur Indizien. Man braucht handfeste Beweise, die man dem Richter vorlegen kann. Trotzdem können diese Bilder schon helfen, diese Indizien zu finden.

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